Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Neumann gilt als international anerkannter Internist und Gastroenterologe mit Schwerpunkt im Bereich der interventionellen Endoskopie. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Professor in Bayern wurde er 2016 als Leiter der Interdisziplinären Endoskopie der Universitätsmedizin Mainz auf eine Universitätsprofessur berufen und wechselte 2020 schließlich zurück in die Heimat nach Lippe.

Für besondere Verdienste in der Endoskopie wurde Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Neumann mit den Ehrenbezeichnungen der Amerikanischen Gesellschaft für Endoskopie (FASGE) und der Japanischen Gesellschaft für Endoskopie (FJGES) ausgezeichnet. Er ist weiterhin Mitglied der Leitlinienkommission der Europäischen Gesellschaft für Endoskopie und unter anderem mitverantwortlich für die aktuellen Leitlinien zu Darmkrebs und zu familiären Dickdarmerkrankungen. Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Neumann leitet weiterhin das Komitee der Welt Endoskopie Organisation (WEO) zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und ist hier für die Entwicklung neuer Leitlinien der Fachgesellschaft zuständig. Er erhielt 2019 weiterhin eine Ehrenprofessur der Bond Universität in Australien.
 
Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Neumann erhielt mehrfach nationale sowie internationale Auszeichnungen und wurde sechsmal in Folge (2016-2021) vom Magazin Focus als „Top-Mediziner“ ausgezeichnet. Er publizierte bereits mehr als 300 wissenschaftliche Artikel und wird aufgrund seiner ausgesprochenen Expertise in der Endoskopie regelmäßig weltweit als Gastarzt eingeladen.

 

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Neumann hat eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der endoskopischen Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Im Rahmen seiner Laufbahn entwickelte er neue Techniken zur endoskopischen Therapie neuroendokriner Tumore (NET) und des Zenker-Divertikels. Seit mehreren Jahren ist Prof. Dr. med. Neumann aktiv in die Weiterbildung von Ärzten involviert und führt unter anderem Trainingsveranstaltungen zur endoskopischen Blutstillung, zur endoskopischen Mukosaresektion (EMR) und zur endoskopischen Submukosadissektion (ESD) durch.